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Date Die größten Spieler aller Zeiten
Diego Armando Maradona



Aus ihm wäre wahrscheinlich der größte Fußballer aller Zeiten geworden, doch der Name Diego Maradona steht heute vielmehr für Drogenprobleme, Vaterschaftsklagen, Handgreiflichkeiten und Größenwahn.
Jahrgang 1960, bestreitet der junge und damals noch schlanke und fitte Diego Maradona mit 16 Jahren sein erstes Ligaspiel in der argentinischen Junioren-Liga. Er stammt aus ärmlichen Verhältnissen und wächst als eines von acht Kindern in einem Arbeitervorort von Buenos Aires auf. Dort wird er auch als Neunjähriger von einem Talentscout entdeckt. Bald machte er national wie international durch sein geniales Spiel von sich Reden. Nach 166 Toren in 166 Spielen in der Junioren-Liga wurde er mit nur 17 Jahren für das Nationalteam verpflichtet.
Für die damalige Rekordsumme von 10,6 Millionen Euro ließ sich Maradona vom spanischen Erstligisten FC Barcelona transferieren. Es folgte ein kometenhafter Aufstieg, der seinen vorläufigen Höhepunkt bei der Fußballweltmeisterschaft 1986 in Mexiko erlangte. Sein legendäres Handspiel, vom ihm selbstherrlich als „Hand Gottes“ bezeichnet, ging in die Fußballgeschichte ein. Aber Argentinien wurde dank eines weiteren genialen Tors von Maradona Weltmeister. Seither gilt Maradona in seiner Heimat als Nationalheld wenn nicht gar als Heiliger.

Doch auf diesen Höhepunkt seiner Karriere folgte der herbe Sturz. Nach der Weltmeisterschaft 1994 bei der Brasilien Weltmeister wurde, wird Maradona des Dopings überführt. Er ist in Drogenaffären verwickelt und es werden ihm sogar Verbindungen zur Mafia nachgesagt. Nach regelrechten Fressanfällen körperlich am Ende muss er 1997 seine Karriere schließlich beenden. Im Jahr 2000 wird Maradona nach einem Herzinfarkt in ein Krankenhaus eingeliefert, von schwerer Fettsucht gezeichnet und von Kokainmissbrauch körperlich völlig am Ende. Er unterzog sich mehreren Entziehungskuren, unter anderem in Kuba, und versucht sich seitdem, meist erfolglos, wieder in alte Form zu bringen. Im Jahre 2008 wird Diego Maradona Trainer der Nationalmannschaft von Argentinien.
2010-01-18 15:17
BI_DE_Admin
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An Maradonna kommt keiner ran..

http://www.youtube.com/watch?v=NBpu-M6kXCk
2010-01-19 10:36
Dirk666
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Gerd Müller - "Der Bomber der Nation"


"Kleines dickes Müller" nannte ihn sein Trainer Tschik Cajkovski wenig respektvoll. Auf den ersten Blick hätte wohl keiner gedacht, daß es sich bei Müller um den erfolgreichsten deutschen Torjäger aller Zeiten handelt. Er war kein technisch perfekter, spielender Mittelstürmer, der auch im Mittelfeld beim Spielaufbau helfen konnte. Sein Platz war der Strafraum, wo er unermüdlich arbeitete, sich auf engstem Raum durchsetzen konnte und mit unvergleichlichem Torriecher Treffer mit allen Körperteilen erzielte.
In der B-Jugend des TSV Nördlingen sorgte Müller erstmals für Aufsehen, als er in einer Saison 197 Tore schoß. Der FC Bayern München verpflichtete ihn 1964 und stieg mit ihm 1965 in die Bundesliga auf. Dort schoß er die Bayern zum führenden deutschen Verein und einen der besten Europas. In seiner ersten Bundesliga-Saison erzielte er 15 Treffer und wurde schon in der zweiten Torschützenkönig. Diesen Titel gewann er insgesamt sieben Mal, darunter einmal mit 40 Toren, was noch heute und wahrscheinlich für alle Zeiten deutscher Rekord ist. 1970 wurde er mit 38 Treffen Europas Torschützenkönig. Im gleichen Jahr wurde er zu Europas Fußballer des Jahres gewählt. In seinen 427 Bundesligaspielen schoß er 365 Tore - deutscher Rekord.
Mit den Bayern wurde er je viermal deutscher Meister und Pokalsieger, gewann dreimal in Folge den Europapokal und je einmal den Weltpokal sowie den Europapokal der Pokalsieger.
Auch in der Nationalmannschaft war er sehr erfolgreich. Sein erstes Länderspiel bestritt er 1966 im Alter von 21 Jahren. 1970 wurde er bei seiner ersten Weltmeisterschaft mit zehn Toren Torschützenkönig, 1972 durch zwei seiner Treffer im Finale Europameister und 1974 Weltmeister, wobei er das entscheidende zweite Tor im Finale gegen die Niederlande erzielte. Insgesamt war er 14 Mal bei seinen beiden WM-Teilnahmen erfolgreich - eine Bestmarke, die bis zum Jahr 2006 Bestand hatte, als Ronaldo ihn schließlich mit dann insgesamt 15 WM-Treffern überflügelte (der Brasilianer nahm allerdings an drei Weltmeisterschaften teil). Nach dem gewonnenen Finale von München beendete Müller seine Karriere im Nationalteam. Was blieb, waren 68 Tore in 62 Länderspielen - deutscher Rekord.
1977 verabschiedete er sich aus München und ließ seine Karriere in den USA bei Fort Lauderdale ausklingen. Heute ist er, nachdem er zwischenzeitlich mit Alkoholproblemen gekämpft hatte, Betreuer im Jugendbereich des FC Bayern München.
2010-01-29 15:07
Dirk666
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FERENC PUSKÁS



Der "Major" war der Kapitän, der Kopf und einer der Leistungsträger der ungarischen "Wunderelf". Ferenc Puskás galt als großer Torjäger, genialer Regisseur, gewiefter Taktiker und blendender Dribbler.
Bereits mit 16 Jahren spielte Ferenc Puskás in der ersten Mannschaft von Kispest Budapest (später in Honvéd umbenannt), mit 17 feierte er sein Debüt in der ungarischen Nationalmannschaft. Die Torbilanz des ungarischen Halblinken ist einzigartig. Von 1943 bis 1966 erzielte Puskás in 528 Erstligaspielen in Ungarn und Spanien 512 Tore, wurde acht Mal Torschützenkönig und schoss in 88 A-Länderspielen 85 Treffer. Aufgrund seiner Erfolge konnte sich Puskás Anfang der 50er Jahre einige Privilegien leisten, die für ungarische Normalbürger in der Zeit des Stalinismus undenkbar waren. So nutzte er beispielsweise Auslandsreisen, um Uhren und andere wertvolle Ware aus dem Westen nach Budapest zu schmuggeln. Machtbewusst wagte er es sogar, kommunistischen Ministern zu wiedersprechen - in einer Zeit, in der selbst Kommunisten nicht vor Gefängnis und Todesurteilen sicher waren.

Nach der Berner Niederlage war es allerdings auch für ihn mit vielen Privilegien vorbei. Die Mächtigen nahmen nun auch die Fußballstars an die Leine. Puskás musste jetzt beim Schmuggeln höchste Vorsicht walten lassen. Als 1956 der ungarische Volksaufstand von der Roten Armee niedergeschlagen wurde, nutzte er eine Auslandsreise seines Vereins, um sich und seine Familie in Wien in Sicherheit zu bringen. Seine Fußballkarriere schien zu Ende. Doch dann erhielt er ein Angebot von Real Madrid, wo er nach einer zweijährigen FIFA-Sperre ab 1958 zum genialen Sturmpartner des Spielmachers Alfredo Di Stefano avancierte. Fünf Mal wurde er noch spanischer Meister, gewann ein Mal den Europapokal der Landesmeister, was vor allem einigen deutschen Fußballfans noch in schmerzlicher Erinnerung sein dürfte. Im Finale 1960 gegen Eintracht Frankfurt – einem der angeblich schönsten Europapokalspiele überhaupt - erzielte Puskás vier Treffer zum 7:3 Sieg der "Königlichen".
2010-02-01 17:25
hansinator
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Lev Yashin



* 22. Oktober 1929 in Bogorodskoje bei Moskau; † 20. März 1990 in Moskau

Vereinen
1949-1971 FK Dynamo Moskau

Nationalmanschaft
1954–1967 USSR

Erfolge/Titel
Dynamo Moscow

* Soviet championship: 1953-54, 1954-55, 1956-57, 1958-59, 1962-63
* Soviet Cup champions: 1953, 1967, 1970,

USSR

* World Cup: (4th Place) 1966
* European championship: 1960
* (runner-up): 1964
* (4th Place): 1968
* Olympics Gold Medal football: 1956
* Olympics Gold Medal Ice Hockey: 1956

Individual

* 1960: USSR Goalkeeper of the year
* 1963: USSR Goalkeeper of the year
* 1963: European Footballer of the Year
* 1966: USSR Goalkeeper of the year
* 1967: Order of Lenin
* 1986: Olympic Order
* 1988: FIFA Order of Merit
* 2000: FIFA World Keeper of the Century
* 2003: Golden Player of Russia
2010-02-04 16:28
hansinator
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